Romantasy
Cover: The Severing

The Severing

In einer Stadt, in der das Schicksal in Fäden genäht wird, ist Liebe das einzige unverzeihliche Verbrechen. Die abtrünnige Weberin Elara Culver rettet ausgerechnet den Erz-Weber, der sie vernichten sollte — und ihr Zusammenstoß bricht die Gesetze der Spira. Jetzt verfaulen die Fäden, und die Welt lässt sich nur retten, indem die Quelle ihrer Macht durchtrennt wird. Überleben die beiden den Schnitt?

Band 3 von 5 · 30 Kapitel · englischsprachig

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Band 3 von 5 · erhältlich

The Severing

Romantasy

In einer Stadt, in der das Schicksal in sichtbaren Fäden genäht wird, ist Liebe das eine Verbrechen, das kein Gericht verzeiht.

Elara Culver hat sich nie an Regeln gehalten. Als abtrünnige Weberin aus dem giftigen Bauch der Spira schneidet sie die grausamen Bestimmungen weg, die die Hohen Höfe den Armen zuteilen — und sie ist gut genug darin, dass niemand sie je erwischt hat. Bis zu dem Tag, an dem ein Mordanschlag Tavish Harrow, den strengen, brillanten Erz-Weber, blutend in ihre Werkstatt schleudert.

Jetzt windet sich ein Schwarzer Faden durch sein Schicksal. Etwas, das es nicht geben dürfte. Etwas, das nach einem Fluch schreit, den niemand beim Namen nennen will. Um ihn zu entwirren, muss Elara zu den Hohen Höfen hinauf — in eine Welt, in der ein einziger falscher Faden die Hinrichtung bedeutet. Und Tavish ist bei allem Stahl und Schweigen der Einzige, der die Regeln wie einen Käfig wirken lässt, den sie lieber zerschlagen würde.

Doch die Fäden der Hauptstadt verfaulen von innen heraus. Die Verschwörung, die an den Strippen zieht, ist älter, grausamer und mächtiger, als beide es sich ausgemalt haben. Der Webstuhl webt das Schicksal nicht bloß. Er verschlingt es.

Wenn Elara und Tavish eine Zukunft wollen, die nicht geschrieben ist, müssen sie die Quelle ihrer eigenen Macht durchtrennen.

Die Frage ist, ob sie den Schnitt überleben.

30
Kapitel
117.339
Wörter
7:49 h
Lesezeit ∅
3/5
Band
  • eBook1,99 $Seit dem 09.09.2026 erhältlich · englische Originalausgabe

Nur auf Englisch. Eine deutsche Fassung gibt es bislang nicht — den Euro-Preis zeigt Amazon direkt auf der Produktseite.

Das Buch

Leseprobe

Der Anfang des Buches — ohne Anmeldung, ohne Umweg.

The Culver Weaving Halls did not smell of magic; the air was thick with rust, stale sweat, and the acrid tang of oxidised copper. Elara Culver crouched beside the pallet where the boy lay, his complexion the colour of old parchment, his skin mottled with bruises that bloomed like crushed plum skins beneath the translucent membrane of his flesh. Above him, suspended in the dim, soot-choked atmosphere, his fate wove itself in a chaotic tangle. It was not the golden, structured spiral of a healthy life, nor the grey, flat line of the already dead. It was a knot. A violent, knotted mess of black strands that thrummed with a rhythmic, sickening pulse.

Elara’s fingers hovered over the thread, trembling not from fear, but from the sheer friction of the task. The Loom’s sensors were everywhere in this lower district, embedded in the brickwork, humming in the walls like a dormant insect. They were looking for deviation. They were looking for a Weaver touching what did not belong to them. She was a rogue, a snipper, a thief of destiny in a city where fate was currency. To touch this boy’s thread was to commit a capital crime, but to let him die was to let the knot tighten one inch closer around his heart.

The Spire’s hum vibrated in her molars, a low-frequency drone that had become so constant it felt less like sound and more like a pressure behind the skull. It was the sound of the city breathing, of the Great Loom turning its endless wheel, weaving the lives of the privileged in silk and gold while the poor frayed into nothingness. Elara closed her eyes for a second, focusing on the texture of the air. It was thick, sticky, laden with the chemical residue of the dye vats that lined the walls of the hall. The Culver Weaving Halls were supposed to be a sanctuary, a place where weavers of all stations could earn their meagre pay by mending minor frays, but in reality, it was a slaughterhouse dressed in rags. The air tasted of ash. It always tasted of ash.

Hier bricht die Leseprobe ab.

Die Leseprobe steht auf Englisch, weil es von diesem Titel keine deutsche Ausgabe gibt.