Romantasy
Cover: The Unweaving

The Unweaving

Sie sieht die Fäden des Schicksals, die niemand sonst berühren kann. Er sollte den ihres Bruders durchschneiden. Jetzt versuchen Elara und der Erz-Hüter, einen Kontinent zu entwirren, bevor der Webstuhl sie entwirrt. Doch je tiefer sie graben, desto furchtbarer die Wahrheit: Der Webstuhl wurde nie gebaut, um Schicksal zu weben. Er wurde gebaut, um etwas schlafen zu lassen. Und es wacht auf.

Band 2 von 5 · 30 Kapitel · englischsprachig

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Band 2 von 5 · erhältlich

The Unweaving

Romantasy

Elara Culver hat immer gesehen, was anderen verborgen bleibt — die rohen, ungesponnenen Fäden der Möglichkeit unter den vergoldeten Schicksalslinien, die in der Webstuhl-Zitadelle jede Seele binden. Jahrelang hat sie ihre Gabe verborgen und im Untergewebe überlebt, indem sie die Fadenhüter bestahl, die das heilige Gesetz der Bestimmung durchsetzen.

Doch als der Hohe Hof die Trennung des Fadens ihres Bruders befiehlt, um ein blutgetränktes politisches Bündnis zu besiegeln, wird aus Elaras stiller Auflehnung ein Krieg.

Ihre einzige Chance ist ein Bündnis, das sonst niemand eingehen würde: Tavish Harrow, der kalte, präzise Erz-Hüter, dessen eigenes Schicksal auf eine Weise entwirrt wurde, die jeder Regel des Webstuhls widerspricht. Er ist alles, dem sie misstraut. Sie ist alles, was er nicht berechnen kann.

Gemeinsam hetzen sie durch die verbotenen Toten Zonen, die blutenden Färbehäuser und die zersprungenen Spindelgipfel, um die Fäulnis im Herzen der Zitadelle offenzulegen. Doch je tiefer sie graben, desto mehr fransen die Fäden eines ganzen Kontinents aus — und desto mehr sieht Tavish in ihr nicht länger eine Variable, die man beherrscht, sondern den einzigen Faden, der es wert ist, gerettet zu werden.

Und im Dunkel zwischen den Stichen stoßen Elara und Tavish auf eine Wahrheit, die ihre Welt zerschlägt: Der Webstuhl wurde nie gebaut, um Schicksal zu weben.

Er wurde gebaut, um etwas zurückzuhalten.

Und dieses Etwas erwacht.

30
Kapitel
112.839
Wörter
7:31 h
Lesezeit ∅
2/5
Band
  • eBook1,99 $Seit dem 07.09.2026 erhältlich · englische Originalausgabe

Nur auf Englisch. Eine deutsche Fassung gibt es bislang nicht — den Euro-Preis zeigt Amazon direkt auf der Produktseite.

Das Buch

Leseprobe

Der Anfang des Buches — ohne Anmeldung, ohne Umweg.

The coin struck the brass bowl, sounding like a broken knuckle.

Elara did not blink. Standing in the shadow of the hanging skeins, she watched the Threadkeeper’s hand retreat to the safety of his sleeve. Oil lamps fractured the light into dull, amber shards around her. He was counting, not the copper discs which sat inert and cold in the brass, but the tension in his own forearm. She could see it: a thick, umber-coloured strand that pulsed with a slow, bureaucratic rhythm. Anchored to a knot at his shoulder, it looked less like a binding and more like a scar.

He was finishing the transaction.

It was a small thing, a fragment of warp thread no longer than her pinky finger, pulled loose from the hem of a merchant’s cloak in the chaos of the queue. To the keeper, it was dust. To the Loom, it was an error. To Elara, it was the difference between a dose of fever-bark for her brother and a night of silence in the cramped attic they called home.

She moved her hand, the motion slow and deliberate, a sliding of silk against silk. Her fingers, dry and rough from the loom-works, closed around the protruding end of the fragment. It was warm, having touched the skin of the man’s destiny for hours, absorbing the heat of his living hours.

The keeper lifted his gaze, his eyes the flat, unreflecting grey of a ledger page. He did not look at her hand or her face. Instead, he looked at the space between them, a void where the thread had once been attached.

“The weight is short,” he said.

His voice was smooth, devoid of the friction that marked most speech. It was the voice of a man who had never had to convince anyone of anything because the maths was already done.

Elara kept her hand low, hidden in the shadow of the market stall. She did not pull the thread. To pull it now would be to sever the connection, creating a loose end that the Loom’s sensors would flag immediately. Instead, she let the fragment hang there, dangling by a single fibre too fine for the naked eye to see, yet bright as a wire to her sight.

Hier bricht die Leseprobe ab.

Die Leseprobe steht auf Englisch, weil es von diesem Titel keine deutsche Ausgabe gibt.